Die Geschichte Siziliens
Die Mittelmeerinsel Sizilien hat eine lange und kulturell reiche Geschichte. Als zentral, südwestlich der italienischen “Stiefelspitze” gelegenen Insel, fungierte Sizilien in der ruhmreichen Geschichte häufig als Stützpunkte für die Seefahrt sowie den Handel.
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Aufgrund der guten Lage und des florierenden Handels war die Mittelmeerinsel so auch für verschiedene größere Nationen und Eroberer von großem Interesse. Durch diesen vielen verschiedenen Eroberer und “Besitzerwechsel”, ergab sich ein kultureller Schmelztiegel verschiedener Menschen und Kulturen.
Die Karthager, stammend aus der, 814 v. Chr. von den Phöniziern gegründeten Stadt Karthago, betraten die Insel Sizilien bereits 536 v. Chr. Die Phönizier, als Handelsvolk bekannt, begannen sogleich im 9. Jahrhundert v. Chr. Handelsstände an der sizilianischen Westküste aufzubauen, darunter in Palermo und Mozia.
Im Jahre 735 v. Chr. begann der altgriechische Stamm der Ionier seine erste Kolonie “Naxos” zu errichten. Es folgten Kolonien, wie Syrakus, Messina, Lentini sowie Catania. Während die Phönizier lediglich an Handelsbeziehungen zu der sizilianischen Bevölkerung interessiert waren, kamen die Griechen mit dem Ziel, neuen Lebensraum zu erschließen, was zwangsläufig zu einer Verdrängung der ansässigen Bevölkerung durchgesetzt wurde.
Zwischen den beiden Völkern entbrannten zahlreiche Kämpfe um die Vorherrschaft Siziliens.
Ab 241 v. Chr. wurde Sizilien zur römischen Provinz, nachdem das römische Reich in erbitterten Kriegen gegen Karthago, sowie später gegen die Griechen die Herrschaft über die Insel erlangte.
Im Laufe der Geschichte wurde Sizilien aus der römischen Hand noch von den Vandalen erobert, welches viele Jahre später wiederum durch die Byzantinern und danach durch die Araber erobert wurden.
Nach vielen kriegerischen Jahrhunderten erfolgte im Jahr 1821 n. Chr. die Vereinigung mit Italien.
Seit 1946 ist Sizilien eine autonome, selbstständige Region Italiens.